UMTS und die Vorteile des unterwegs-Internet

In der Welt des World Wide Web hat man heutzutage vielfältige Möglichkeiten in dieses vorzudringen. Neben dem herkömmlichen Kabelinternet oder dem W- LAN Zugang, ist es auch möglich von unterwegs über UMTS das Internet zu erforschen. Dies haben sich viele Anbieter zum Vorteil gemacht, denn mit UMTS kann man nicht nur von zu Hause aus surfen.

Egal, ob im Zug, im Park, im Cafe oder Restaurant, durch UMTS ist der Zugang von wirklich überall möglich. UMTS ist entweder über das Handy oder über das Notebook zugängig.

Mit dem Mobiltelefon in das Internet

Beim Handy ist zu beachten, dass nicht jedes Handy auch UMTS-fähig ist, welche den Zugang ermöglichen erfährt man am besten bei einer persönlichen Beratung oder beim durchstöbern im Internet.

Wenn ein Handy UMTS- fähig ist, dann steht dieses normalerweise bei der Produktbeschreibung dabei.

Um UMTS beim Handy zu aktivieren und ins Internet gehen zu können, muss man nur noch den Menüpunkt Einstellungen wählen und dann den Menüpunkt Konnektivität. Nun wird automatisch das Internet hergestellt und der Verbraucher kann lossurfen.

Zuvor sollte man sich jedoch unbedingt um einen möglichst günstigen Datentarif- oder eine entsprechende Flatrate kümmern, um nicht eventuell auf horrenden Kosten sitzenzubleiben.

Mobiler Zugang via Notebook, Netbook und anderen Geräten

Bei einem Notebook ist das anders. Vom jeweiligen Internetanbieter wird normalerweise ein Surfstick zugeschickt (welcher oft auch noch als Datenspeicherungsstick genutzt werden kann) mit einer Installations-CD und einem Brief, in dem der Benutzername und das Kennwort hinterlegt sind.

Manche modernen Notebooks benötigen keinen Surfstick, da ein UMTS-Modem bereits ingetriert ist, in den man einfach die entsprechende SIM-Karte einlegen kann.

Die Installations-CD muss dann installiert werden (bei Windows 7 oft nichtmal dieses). Anschließend wird der Surfstick in einen USB Anschluss am Notebook gesteckt. Falls dieser zu Beginn rot aufleuchtet bedeutet dies, dass noch keine Konnektivität hergestellt ist. Auf dem Desktop ist dann ein Symbol hinterlegt, welches mit einem Doppelklick bestätigt wird.

Danach öffnet sich beispielsweise ein Fenster wo Benutzername und Kennwort eingetragen werden sollen. Das Programm sucht automatisch nach dem Surfstick und verbindet es. Anschließend muss nur noch auf das Internetsymbol (Explorer, Firefox, GoogleChrome) geklickt werden.

Man sollte darauf zu achten, dass – wenn kein Internet benötigt wird – nicht einfach der Surfstick herausgezogen werden sollte, sondern man sich über das Programm abmeldet, um eventuellen Störungen vorzubeugen.

Die Tarif- und Anbieterauswahl

Dieses Wissen vom UMTS und der Vorteil, dass man von überall ins Internet gehen kann, haben sich inzwischen vielfältige Anbieter zu nutzen gemacht. Bei dem Kauf eines Surfsticks ist zu beachten, welche Anbieter die meiste Verbreitung bzw. das beste Netz für das Internet haben.

Wenn man häufig mit dem Zug unterwegs ist und trotzdem arbeiten möchte, ist es von Vorteil sich für einen führenden Anbieter zu entscheiden, um eine kontinuierlich hohe Übertragungsrate zu haben.

Auch sollte auf den Preis geachtet werden. Viele Anbieter locken schon mit günstigen monatlichen Gebühren ab 20 Euro. Allerdings heißt das nicht, dass schon der Surfstick dort mit inbegriffen ist, meistens müssen für diesen noch einmal 30 Euro oder 40 Euro extra bezahlt werden.

Andere Anbieter wiederrum geben dies gleich mit an oder der Surfstick ist in der monatlichen Grundgebühr enthalten.

Auch die Tarife unterscheiden sich weit voneinander. Heutzutage ist niemand mehr wirklich gezwungen Jahresverträge abzuschließen. Es können auch Tages- oder Monatsverträge auf Prepaid-Basis abgeschlossen werden, so dass man flexibler ist.

Vor dem Kauf eines Surfsticks sollte zusätzlich auf die Geschwindigkeit geachtet werden und ggf. ob dieser auch als Datenspeicherungsgerät nutzbar ist.

Bild: (c) sxc.hu / Jef Bettens


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